Aktuelles

Vortrag Dr. Biene 28.10.2020 findet leider nicht statt!

Nachdem wir im Herbst 3 schöne Veranstaltungen durchführen durften, müssen wir den Vortrag Dr. Biene am 28.10.2020 aufgrund der steigenden Infektionszahlen leider absagen!

….. die Modenschau

Am 12.10.20 waren wir zu Gast im Modehaus Kraiss zu einer Modenschau.
Unsere eigenen Landfrauen-Models führten uns die aktuelle Herbst-/Wintermode vor.
Durch die Corona-Regeln etwas erschwert mussten die Models auf 2 Etagen laufen.
Anschließend konnte noch etwas gestöbert und durch den großzügigen Rabatt auch
noch das Eine oder Andere erworben werden.

….. die Stadtführung

Am 08.10.20 haben wir von der Stadtführerin Sabine Welter bei einem Frauenstadtrundgang den
weiblichen Teil der Stadtgeschichte erfahren. 12 bemerkenswerte Frauen aus 5 Jahrhunderten.
Elisabeth Schrinerin ist die früheste in Schorndorf öffentlich erwähnte Frau. Ihr Name und
Todesjahr (1477) sind an der Außenseite der Stadtkirche rechts neben dem Hauptportal angebracht.
Weiter wurden Barbara Schertlin (1496-1575), Seelschwester eines franziskanischen Laienordens
und Kathrina Böschin (um1515) eine Frau zur Zeit des „Armen Konrad“ , die engagierte
Sozialdemokratin Rosa Kamm und die erste Richterin Württembergs Ilse Beisswanger erwähnt.
Die bekannte Barbara Künkelin (Schorndorfer Weiber), die Schriftstellerin Karoline Paulus,
Rosine Abel (Initiatorin einer Schule für ihre Töchter), Emma Bäuchle (Arbeitslehrerin),
Selma Maier (Apothekerin), Ludovice Simanowiz (Malerin), Cäcilie von Kahlden (Hofdame der
Kronprinzessin Olga) und Marie Schmid (Stifterin des Pfarrtöchterheims), sie alle faszinierten
durch ihren bewegten und in damaliger Zeit auch couragierten Lebenslauf.
Der Rundgang über Stadtkirche, Stadtmauer, Marktplatz und altem Friedhof
war spannend und interessant.
Die Infobroschüre „Lauter Schorndorfer Weiber“ Stadtrundgang der Frauengeschichts-Werkstatt
Schorndorf gibt es bei der Stadt-Info im Rathaus.

….. das Einbringen der Erntekrone

In früheren Zeiten war es üblich, auf den Bauernhöfen oder in den ländlichen Dorfgemeinschaften
beim Erntefest aus Ähren große Erntekronen zu binden und auf dem Dorfplatz oder in der Kirche aufzustellen.
Die Krone, Symbol der Macht, war gebunden auf den Kranz.
Ohne Anfang und Ende steht er als Zeichen der Ewigkeit, der Unendlichkeit.
Die Vielzahl der gebundenen Ähren, die die Krone bilden, erinnerten die Menschen
an ihre Abhängigkeit und ihr Gebundensein an die Natur.
Ohne eine gute Ernte, ohne die unter harter Arbeit eingefahrenen Naturgüter,
war kein Überleben im Winter möglich.
So wurde die Macht der Natur im Symbol der Erntekrone dargestellt.
Auch heute noch führen die Landfrauen diese Tradition  weiter.
Die Erntekrone als Symbol für das Erntedankfest wird feierlich in die Stadtkirche eingebracht.

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