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Ein Fest für alle Sinne – unser Jahresausflug zur Gönninger Tulpenblüte

Mai2013 003Während im 18. Jahrhundert noch niemand von Emanzipation redete und die Frauen in Württemberg in erster Linie in der Landwirtschaft tätig waren, gab es in Gönningen auf der Schwäbischen Alb bereits Unternehmerinnen, die als mutige Samenhändlerinnen bis zu 300 km entfernte Gebiete bereisten. Sie taten es ihren Männern gleich, hatten ihre eigene Firma, lernten andere Währungen umzurechnen und sprachen französisch mit ihrer adeligen Kundschaft. Wie sich auf diese Weise das Dorf am Fuße des Roßbergs wirtschaftlich und auch gesellschaftlich entwickelte – das alles erfuhren an die 60 Frauen in zwei Gruppen bei ihrer Besichtigung im Samenhandelsmuseum vom örtlichen Fachmann Rainer Ganzner. Auch beim Besuch des Samenhandelsbetriebs Fetzer und dem Probefeld der Zwiebel-Blüher ließen die Firmeninhaber keine Frage zum Thema Aussaat oder Tulpenpflege offen.

Für alle Teilnehmerinnen bedeutete die Blumenpracht in Anordnung, Sorten und Farben ein wahrer Augenschmaus, der bei der Begehung des tulpenübersäten Friedhofs seinen Höhepunkt fand, nachdem man zuvor auf dem Reutlinger Hausberg, dem Roßberg, nicht nur ein gutes Essen, sondern auch eine traumhafte Aussicht vom Turm ins ganze Umland genossen hatte.

Auf dem Gönninger Friedhof: Tulpen, soweit das Auge reicht.

Auf dem Gönninger Friedhof: Tulpen, soweit das Auge reicht. 

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