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Landschaft und Kirchen im Altmühltal erradelt

An drei Tagen erkundete eine Radlergruppe das Altmühltal zwischen Pappenheim und Abensberg mit vielen sehenswerten Kirchen und einer reizvollen Landschaft. Aus den Tagesberichten von Gaby Wallisch und Hedwig Wendt ist folgendes festzuhalten:

1.Tag – 24.06.
Pünktlich ging es in Schorndorf los mit der Bahn. Zusammen mit der netten Schaffnerin haben wir es geschafft, die Räder in den Zug zu bugsieren. Nach 4 Stunden und einem Umstieg in Nürnberg sind wir in Pappenheim guten Mutes gestartet, um sogleich an der schönen und sehenswerten Weidenkirche einen Stop zu machen. Radtour2016 (10)PappenheimNun, geistig gestärkt, wurde kräftig in die Pedale getreten. Die Wege waren gut befahrbar, so dass wir hervorragend voran gekommen sind. In fast jedem Ort in Franken und Bayern gibt es beindruckende und auch besonders schöne Kirchen verschiedener Stilepochen, die unbedingt näher betrachtet werden mussten. Die erste größere Pause wurde in der  Bischofsstadt Eichstätt eingelegt, mit ihrem Dom aus der Spätgotik und dem Pappenheimer Altar. Das erste Tagesziel nach 66 km hieß Kipfenberg, das wir am Abend leicht sonnenverbrandt erreichten und wo wir im Hotel „Alter Peter“ Quartier genommen haben.  Nach der ersehnten Dusche gab es ein gemütliches Abendessen im Freien.

Radtour2016 (11)Kipfenberg

2. Tag – 25.06.
Um ca. 9.00 Uhr fuhren wir bei Sonnenschein los. Zunächst schauten wir uns in Kipfenberg noch die im gotischen Stil errichtete Kirche St. Georg (1594) an. Das nächste Ziel hieß Kinding, um die dortige Wehrkirche aus dem 14. Jh. zu besuchen. Sie ist die größte Kirchenburg des Bistums Eichstätt. Im hübschen Städtchen Beilngries war wieder eine längerer Stopp angesagt. Zunächst statteten wir der Kirche im Zentrum einen Besuch ab. Danach konnten wir individuell die Zeit zur Stadtbesichtigung bzw. Einkehr nutzen. Radtour2016 (1)BeilngriesDer nächste Halt war Kottingwörth gewidmet. Hier besichtigten wir die sehenswerte Kirche St. Vitus mit ihren interessanten Fresken. Die Mittagsrast verbrachten wir (nach einem kleinen Abstecher) im Biergarten „Himmelreich“. Trockenen Rades kamen wir in Essing – unserem zweiten Übernachtungsort – an.

3. Tag – 26.06.
Ab Essing ging es am Morgen direkt nach Kelheim zur Schiffsanlegestelle an der Donau – die Altmühl hatten wir zwischenzeitlich verlassen. Mit einem neuen, erst im Frühjahr in Betrieb genommenen wunderschönen Fahrgastschiff ging es jetzt auf der Donau weiter zum Kloster Weltenburg, mit der ältesten Klosterbrauerei der Welt. Diese romantische Schifffahrt mit dem Donaudurchbruch, den grandiosen Felsen und den geschichtlichen Informationen des Kapitäns war ein besonderes, stimmungsvolles Erlebnis. Radtour2016 (25)Kelheim
Am Klosterhof angekommen, ging es zuerst in die Assamkirche des Klosters, eine der bedeutendsten Barock- und Abteikirchen, wo gerade die Sonntagsmesse gefeiert wurde. Das herrlich gelegene Benediktinerkloster, das noch heute von Mönchen bewirtschaftet wird, geht auf das 8. Jahrhundert zurück und die von 1716 bis 1739 erbaute Abteikirche gilt als Meisterwerk des Barock. Auch der oberhalb des Klosters liegenden Frauenbergkapelle – hoch über der Donau – statteten wir einen Besuch ab, bevor wir uns in der Klosterschänke – einem der schönsten Biergärten Bayerns – bei „Schweiners und Knödel“ gestärkt und das köstliche dunkle Bier der Klosterbrauerei probiert haben.

Radtour2016 (38)AbensbergRadtour2016 (8)ABensbergWeiter ging es nach Abensberg, unserer letzten Station. Hier war unsere „Reiseleiterin Gaby“ einmal „zu Hause“, so dass sie auf den Spuren ihrer Kindheit die hübsche Altstadt mit ihren typischen Häusern und Gebäuden zeigen konnte. Sie führte uns zu „Kuchlbauer’s Bierwelt“ mit seiner herausragenden Hundertwasser-Attraktion, dem „KunstHausAbensberg“ mit seinem weithin sichtbaren Hundertwasser-Turm und entsprechend gestalterisch umrahmten Biergarten. Nach einer sehr gemütlichen Abschlusseinkehr und mit vielerlei schönen Eindrücken ging es wieder mit der Bahn zurück nach Schorndorf. Radtour2016 (40)Abensberg

Dass alles so wunderbar geklappt hat, ist der guten Organisation von Gaby zu verdanken, ebenso den Ortskenntnissen von Rosemarie und Sieglinde, die auf dieser Tour bereits im Frühjahr unterwegs waren.

2 Responses to Landschaft und Kirchen im Altmühltal erradelt

  1. Liebe Radlerinnen, Euch allen ein liebes Dankeschön für die sportlichen Tage in Bayern, die gute Vorarbeit und die ausführliche Berichterstattung auf dieser Seite. Auch den Fotografinnen gebührt ein „toll-gemacht“; so gelingt es den Teilnehmerinnen auch im Nachhinein nochmals zu erspüren, was für ein kulturelles und naturverbundenes Erlebnis wir gemeinsam genießen konnten.
    Ein Gruß von der „Quereinsteigerin“ Anja

    • Liebe Anja, vielen Dank für die nette Rückmeldung. Dein Lob freut uns – schön, dass du dabei warst! Viele Grüße aus Schorndorf, Helga

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