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Radlerinnen erkunden Neckar-Schleifen und mehr.

Radlerinnen erkunden Neckar-Schleifen und mehr.

Vom Cannstatter Bahnhof und bis ans Ende von Heilbronn ging die fast 90 km lange Strecke entlang des Neckars, die von den erfahrenen Radlerinnen schnell als ein landschaftlich sehr reizvoller Streckenabschnitt eingestuft wurde. Führt doch der Neckartalradweg hier überwiegend durch eine abwechslungsreiche, später durch eine herrlich gesäumte, teils steillagige Weinlandschaft, die ihresgleichen sucht. LF_Radtour_2013 (2)
Doch zuerst kreuzten die zahlreichen Stuttgart-Lauf-Teilnehmer immer wieder unsere Wege, und wir streiften mit kleinen Hindernissen den Max-Eyth-See sowie die „Fellbacher Landungsbrücke“, um bald nach Remseck und Poppenweiler zu gelangen, wo die neu angelegte Neckarparkanlage mit Aussichtsturm und Storchennest auf die 10köpfige Radler-Truppe wartete. Lange vorher konnte auch schon die kurzzeitig angelegte Regenkleidung wieder abgelegt werden, um bei tollem Ausblick auf eine sonnenbeschienene Naturlandschaft das erste Rucksackvesper einzunehmen.
Weiter ging es über Neckarweihingen an Marbach vorbei nach Ingersheim und Pleidelsheim mit Fischerfest nach Mundelsheim. LF_Radtour_2013 (8)Hier, an der malerischen Neckarschleife, wartete an den Hessigheimer Felsengärten die namensgleiche Kellerei auf die sportlichen Radlerinnen, damit sie einen köstlichen Sekt vom Spätburgunder genießen konnten.
Bald darauf erreichten wir das erste Etappenziel, den schönsten Weinort Deutschlands: das zwischen zwei Türmen gelegene mittelalterliche und schmuck mit alten Fachwerkhäusern herausgeputzte Besigheim, wo wir im Hotel Hirsch Quartier nahmen und bei einem Stadtrundgang die markanten Gebäude und ihre Geschichte kennenlernten.
LF_Radtour_2013 (13)Der zweite Tag führte zunächst am Enzradweg entlang, an der Neckarmündung vorbei und an hübschen Gärten mit blühenden Rosen und immer wieder grünen Rebhängen nach Kirchheim. Es folgten wieder Schleifen, Felsengestein an den flacher werdenden Hängen sowie interessante Ausblicke, u.a. nach Neckarwestheim. Bald erreichten wir Lauffen, machten Halt an der Burganlage und schauten den historischen Stadtkern mit seinen Toren an, bevor es weiterging duch das alte Zementwerk Richtung Heilbronn, das wir als weitläufiges Stadt-Zentrum im Unterland erlebten. Die gepflegten Parkanlagen am Trappensee mit einladendem Sofa-Biergarten luden zum Verweilen ein, zumal die verzögerte Anfahrt und leichtes Nass von Oben dafür sorgte, dass wir uns mit der Thematik um die Burg Weibertreu bei Weinsberg nur noch theoretisch befassen konnten. Zurück im Zentrum Heilbronns stand ein Stadtrundgang an mit ausführlichem Besuch der prächtigen Kilianskirche mit ihrem kunstvoll geschnitzten Hochaltar aus dem 15. Jahrhundert, neben dem ebenso bewundernswerten historischen Rathaus mit seiner astronomischen Kunstuhr. Eine letzte Stärkung vor der Zugheimfahrt erfolgte im bayerischen Biergarten, wo man sich trotz wieder einsetzendem leichten Regen einig war, dass wir entgegen der schlechten Wetterprognosen das große Glück hatten, dass überwiegend im Trockenen geradelt werden konnte und der stetige „Kleiderwechsel“ nur den unterschiedlichen Temperaturen geschuldet war. LF_Radtour_2013_Rosemarie_Anneliese
Ein großer Dank geht an die beiden Organisatorinnen Rosemarie Eisenbraun und Anneliese Scheuerle, die in bewährter Weise zum wiederholten Mal eine tolle Radtour mit landeskundlichen Höhepunkten ausarbeiteten, die alle Teilnehmerinnen restlos begeisterte.
Da sie dem bayerischen Vesper den heimischen Landfrauen-Secco als Referentengabe vorgezogen haben, überreichte Helga Knauß-Auwärter den Chefradlerinnen tags darauf ein solches Fläschchen, garniert mit einem Schokolade-Päckchen, was als „Nervennahrung“ möglicherweise auch danach noch gute Dienste leisten kann…

 

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